Einsatz von antientzündlicher Therapie im Behandlungsstufenplan

aktuelles Kapitel 25%

Bei einem Schub der Neurodermitis ist eine antientzündliche Therapie notwendig. Hierfür stehen äußerlich anzuwendende Glukokortikosteroide (Kortison) und Calcineurinantagonisten zur Verfügung. Ziel der antientzündlichen Therapie ist eine deutliche Verminderung der Entzündung beziehungsweise Abheilung der ehemals stark erkrankten Hautareale. Soll heißen: Von Ampelstufe rot, über gelb, möglichst bis grün.

Merke:

Grundsätzlich erfolgt der Einsatz dieser Substanzen orientiert am individuellen Fall (Schweregrad, erkrankte Körperregion) und gemäß der ärztlichen Verordnung.

Grundlegend sind folgende Anwendungsschemata möglich:

Bei der Auswahl von äußerlich oder innerlich anzuwendenden Medikamenten für eine Behandlung gilt es grundsätzlich, das für den Patienten in der jeweiligen Krankheitsphase beste „Nutzen-Risiko-Profil“ zu berücksichtigen. Hierfür ist die Kenntnis der korrekten, sicheren Anwendungsart und hierbei möglicher unerwünschter Arzneimittelwirkungen erforderlich.

Im Folgenden soll ein Überblick über die wichtigsten, in der Neurodermitis-Behandlung eingesetzten antientzündlich wirksamen Substanzen gegeben werden. In der AGNES Schulung werden Dir noch genauer die Kriterien vermittelt, nach welchen ein Medikament bei Deinem Kind in bestimmten Krankheitsphasen auszuwählen ist. Die ergänzenden, unten stehenden Informationen sind hilfreich, um einen verantwortungsbewussten und sinnvollen Einsatz und somit eine möglichst nachhaltige Verbesserung der Haut zu unterstützen.

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